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07.02.2017

11:50 Uhr

Gastbeitrag von Bundesbank-Vorstand Thiele

Das Netz der Notenbanken

PremiumDie Forderungen der Bundesbank gegenüber der EZB sind auf einem Rekordhoch – und sie werden weiter steigen, prophezeit Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Was dahintersteckt, erklärt er in einem Gastbeitrag.

Carl-Ludwig Thiele ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank. (Foto: Bernd Roselieb [M])

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Carl-Ludwig Thiele ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank.

(Foto: Bernd Roselieb [M])

Ende Januar 2017 haben die Target-T2-Forderungen der Deutschen Bundesbank mit 796 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreicht. Target 2 ist das zentrale Zahlungssystem des Euro-Systems. Die Target-2-Salden spiegeln den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr wider.

Fließt beispielsweise innerhalb eines Tages mehr Geld von spanischen Banken über dieses System an Banken, die über die Bundesbank an Target 2 (T2) angebunden sind, entsteht im Ergebnis eine Forderung der Bundesbank gegen die EZB. Entsprechend resultiert daraus für die spanische Notenbank eine Verbindlichkeit gegenüber der EZB. Die T2-Salden werden von allen Transaktionen, die Kreditinstitute im eigenen oder fremden Namen tätigen, beeinflusst. In jüngerer Zeit haben...

Kommentare (2)

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Unbekannt

07.02.2017, 12:30 Uhr

Der Kommentar von Herrn Thiele liest sich wie ein Wetterbericht: Entweder es regnet, es schneit oder es bleibt trocken. Die Temperaturen liegen zwischen minus 20 und plus Grad. Hochwassergefahr besteht nur bei Starkregen.

Man gewinnt den Eindruck, dass mit den Targetsalden ein System geschaffen wurde, welches nicht einmal von der Deutschen Bundesbank verstanden wird, geschweige denn irgendwie gesteuert werden könnte.

Klar ist nur, unsere Forderungen an die EZB werden weiter steigen. Wie ist denn die Fälligkeit dieser Unsummen? Bilanziell überschuldet ist die EZB wohl schon, ab wann wird sie denn zahlungsunfähig? Einem normalen Unternehmen hätte man schon längst den Stecker gezogen.

Frau Merkel hat schon recht: Das beste ist, wir reden erst gar nicht darüber!

Herr Daniel Kühn

07.02.2017, 16:02 Uhr

Der Kommentar liest sich vor allem so, als habe Herr Thiele am Ende keine Lust mehr weiterzuschreiben. Wirkt irgendwie unvollständig

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