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01.06.2017

06:07 Uhr

Geldpolitik der Europäischen Zentralbank

Ein heikles Manöver

VonPeter Köhler, Anke Rezmer, Frank Wiebe

PremiumInvestoren stellen sich auf ein Ende der ultralockeren Geldpolitik in der Euro-Zone ein. Auch wenn es bis zur Zinswende noch dauern mag, wächst die Angst vor gefährlichen Verwerfungen an den Märkten.

Wieder mehr Spielraum für die Geldpolitik. dpa

EZB-Zentrale

Wieder mehr Spielraum für die Geldpolitik.

Frankfurt, New YorkSeit mindestens einem Jahr halten die geopolitischen Risiken die Kapitalmärkte in Atem. Doch trotz Brexits, des Sieges von Donald Trump in den USA und Zitterns vor den Wahlen in Frankreich, blieben den wichtigsten Börsenindizes massive Rückschläge oder gar ein Crash bislang erspart.

Das überraschende Votum der Briten für den Austritt aus der Europäischen Union im vergangenen Juni war nach ein paar Tagen bereits wieder verdaut. Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten hakten die Investoren sogar nach wenigen Stunden ab, und auch die verheerenden Terroranschläge in Europa und dem Nahen Osten haben die Kurse bisher nicht dauerhaft aus...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

01.06.2017, 10:35 Uhr

Natürlich besteht die Gefahr, dass die Geldpolitik den Konjunkturaufschwung abwürgt. Aber bei diesem Thema lohnt ein Blick auf den Kalender. Nach Mehrheitsmeinung wird die EZB mit einer Erhöhung der Leitzinsen erst Anfang 2018 beginnen und nur ganz kleine Schritte vornehmen. Wir reden somit von einer Gefahr, die erst in einigen Jahren auf uns zukommt.

Aber die Börse ist leider eine Schwatzbude und wir können keinen Banker daran hindern, sich mit ganz besonders geistreichen Befürchtungen profilieren zu wollen. Etwas Aufregendes muß her.

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