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13.03.2017

12:16 Uhr

Geldpolitik der EZB

Von der Federal Reserve lernen

VonDaniel Schäfer

PremiumStatt wie die Fed endlich damit zu beginnen, aus der ultralockeren Geldpolitik auszusteigen, scheint Draghi immer neue Ausreden dafür zu finden, die Gelddruckmaschine weiter auf Hochtouren laufen zu lassen. Eine Analyse.

Das vor zwei Jahren aufgelegte, billionenschwere Anleihekaufprogramm – es bleibt intakt. dpa

Zentrale der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main

Das vor zwei Jahren aufgelegte, billionenschwere Anleihekaufprogramm – es bleibt intakt.

Es wäre ein weiterer kleiner Schritt in Richtung Normalität: Alles deutet darauf hin, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am kommenden Mittwoch die Leitzinsen um einen Viertelprozentpunkt auf 0,75 bis ein Prozent anheben wird. Das wäre der dritte Zinsschritt seit Dezember 2015. Damit würde sich die amerikanische Notenbank abermals ein kleines, aber bedeutsames Stück von ihrer ultralockeren Geldpolitik entfernen, deren Ende sie vor dreieinhalb Jahren eingeläutet hat.

Von einem solchen Szenario scheint Europa noch allzu weit entfernt. Zwar hat Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), gerade erst den „Sieg gegen die Deflation“ erklärt. Doch für ihn scheint es...

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