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05.09.2016

13:28 Uhr

Geldpolitik

Japans Notenbankchef hält an seinem Kurs fest

VonMartin Kölling

PremiumMarktbeobachter fürchten, die japanische Notenbank könnte am Ende ihrer geldpolitischen Möglichkeiten sein. Japans Notenbankgouverneur Haruhiko Kuroda sieht das ganz anders.

Es gebe noch viel Raum, die Zinsen weiter ins Minus zu senken oder die quantitative Dimension zu erhöhen, so der Notenbankchef. dpa

Haruhiko Kuroda

Es gebe noch viel Raum, die Zinsen weiter ins Minus zu senken oder die quantitative Dimension zu erhöhen, so der Notenbankchef.

TokioHaruhiko Kuroda, der Gouverneur der Bank von Japan, bekommt derzeit viel Aufmerksamkeit von den Märkten. Am 21. September will Japans Notenbank eine Auswertung ihrer expansiven Geldpolitik vorlegen, den Großeinkauf von Staatsanleihen und negative Zinsen inklusive. Am Montag erteilte Kuroda nun allen Forderungen nach einer drastischen Wende seiner Geldpolitik eine Absage.

Ziel sei es, so schnell wie möglich eine Inflationsrate von zwei Prozent zu erzielen. „Eine Senkung des Niveaus geldpolitischer Akkommodierung, die von einigen Marktteilnehmern gefordert wird, wird nicht erwogen“, erklärte Kuroda.

Damit spricht Japans Notenbankchef einen der wichtigsten Kritikpunkte an dem derzeitigen geldpolitischen Kurs an: fehlende Wirksamkeit. Japanische Staatsanleihen kaufte...

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