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21.11.2016

15:11 Uhr

Geldpolitik nach Trump

Angriff auf die Unabhängigkeit der Notenbanken

VonFrank Wiebe

PremiumSeit der Trump-Wahl ist die Gefahr gestiegen, dass sich westliche Länder von ihren unabhängigen Notenbanken verabschieden. Doch gerade weil die Forderungen nachvollziehbar sind, sollte ihnen nicht nachgegeben werden.

Die Chefin der US-Notenbank hat am Donnerstag bei ihrer Anhörung vor dem US-Parlament bekräftigt, dass sie ihren Job bis zum Ablauf ihrer Amtszeit im Januar 2018 beibehalten will. AP

Janet Yellen

Die Chefin der US-Notenbank hat am Donnerstag bei ihrer Anhörung vor dem US-Parlament bekräftigt, dass sie ihren Job bis zum Ablauf ihrer Amtszeit im Januar 2018 beibehalten will.

New YorkPopulismus zeichnet sich aus durch einen Mangel an Respekt – vor Personen, gesellschaftlichen Gruppen, Institutionen, Religionen, Experten und sogar vor der Wahrheit. Kein Wunder daher, dass mit dem Brexit und der Wahl von Donald Trump die Notenbanken unter Beschuss kommen. Beides, das Referendum zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und die Wahl des US-Präsidenten, war stark von nationalem Populismus bestimmt.

Und Notenbanken sind Institutionen, die von Experten geleitet werden. Dass die Geldpolitik, ihre Hauptbeschäftigung, für Laien kaum verständlich und mitunter selbst für Volkswirte schwer einzuschätzen ist, macht sie besonders angreifbar.

Janet Yellen, die Chefin der US-Notenbank...

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