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07.04.2017

11:41 Uhr

Goldman-Chefvolkswirt Jan Hatzius

„Die erste Zinserhöhung könnte es im Jahr 2019 geben“

VonJan Mallien

PremiumJan Hatzius gilt als einer der einflussreichsten deutschen Ökonomen. Der Chefvolkswirt der US-Investmentbank Goldman Sachs warnt die EZB davor, zu schnell dem Weg der amerikanischen Notenbank zu folgen.

„In der Euro-Zone ist es zu früh, um die Geldpolitik auf ein normales Maß zurückzuführen, denn der Konjunkturzyklus in Europa hinkt dem der USA ein paar Jahre hinterher.“ Bert Bostelmann für Handelsblatt

Jan Hatzius

„In der Euro-Zone ist es zu früh, um die Geldpolitik auf ein normales Maß zurückzuführen, denn der Konjunkturzyklus in Europa hinkt dem der USA ein paar Jahre hinterher.“

Herr Hatzius, die US-Notenbank Fed will ihre Bilanz schrumpfen. Ist das eine gute Idee?
Wenn die Fed das Thema in den kommenden Jahren angehen will, dann ist es sinnvoll, jetzt den Weg dafür zu ebnen. Denn es stehen größere personelle Veränderungen im geldpolitischen Ausschuss an, womöglich bekommt die Notenbank 2018 einen neuen Präsidenten. Dann sollte es eine klare Vorstellung von der Bilanzgröße geben.

Wieso?
Um Instabilität an den Märkten vorzubeugen. Wenn etwa ein Kandidat für die Yellen-Nachfolge benannt wird, der als Kritiker der Anleihekäufe bekannt ist, ist das Risiko groß, dass die Märkte einen potenziell scharfen Kurswechsel in der...

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