Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.05.2015

10:30 Uhr

Griechenland-Krise

Weckruf aus Frankfurt

VonSven Afhüppe, Jens Münchrath, Daniel Schäfer

PremiumIm Griechenland-Drama mahnt Bundesbank-Chef Jens Weidmann Europas Politik. Er und viele seiner Notenbank-Kollegen wollen sich nicht länger als Retter instrumentalisieren lassen.

„Wir sind nicht allmächtig.“ Bild: Uta Wagner für Handelsblatt.

Bundesbank-Chef Jens Weidmann

„Wir sind nicht allmächtig.“

Bild: Uta Wagner für Handelsblatt.

Die Rollen in der aktuellen griechischen Tragödie sind klar verteilt. Brüssel spielt den Moderator, die EU-Kommission betont gebetsmühlenartig die Fortschritte Griechenlands, die sonst niemand erkennen kann. Athen selbst ist das Opfer.

Weil die notwendigen Reformen nicht vorankommen, hat die Europäische Zentralbank die Rolle des unwilligen Retters übernommen. EZB-Chef Mario Draghi gewährt Nothilfe, insbesondere für die griechischen Banken, die den pleitebedrohten Staat finanzieren. Schließlich darf das System nicht kollabieren.

Griechenland: Wie weit geht Tsipras?

Griechenland

Premium Wie weit geht Tsipras?

Der griechische Premier bringt die Europäische Zentralbank und die Euro-Partner in ein Dilemma – sie wissen nicht, wie es um die Staatsfinanzen in Athen bestellt ist. Und die Signale aus Griechenland schaffen derzeit alles andere als Vertrauen. Kommt am Ende doch die Staatspleite?

Doch die Geduld der Notenbanker, dieses Spiel nach fünf Jahren weiter mitzuspielen, ist nahezu erschöpft. „Dass Banken ohne Marktzugang Kredite gewährt werden, die damit Anleihen des eigenen Staates finanzieren, der selbst ohne...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×