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11.01.2017

18:14 Uhr

Hackerattacke auf Draghi und Renzi

Die digitalen Angriffe beunruhigen Finanzszene

VonRegina Krieger, Ina Karabasz

PremiumEine Hackerattacke auf EZB-Chef Mario Draghi, Ex-Premier Matteo Renzi und andere Spitzenmanager in Italien zeigt, wie einfach sichere E-Mail-Systeme geknackt werden können. Besonders bedroht: Finanzinformationen.

Die italienische Polizei sucht Hintermänner des Hackerangriffs. imago/STPP

Eingabe am Computer

Die italienische Polizei sucht Hintermänner des Hackerangriffs.

Rom, DüsseldorfEin Beamter der italienischen Flugsicherung Enac stolperte über die E-Mail einer Anwaltskanzlei mit einer Rechnung als Anhang. Er kannte den Absender nicht, wunderte sich und leitete die E-Mail an die Spezialeinheit für Cybersicherheit der italienischen Polizei weiter. Die begann zu ermitteln. So kam der Stein ins Rollen. Das war vor einem Jahr.

Das Ergebnis ist erschreckend, nicht nur für Italien: Die Polizei deckte einen zentralen und systematischen Angriff auf die E-Mail-Systeme von Notenbank, Parlament, Ministerien, Unternehmen, Gewerkschaften, Inkassofirmen, Anwaltskanzleien und sogar dem Vatikan auf, dessen Ausmaße erst nach und nach ans Licht kommen. Die Ermittlungen seien noch lange...

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