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01.09.2016

06:04 Uhr

Handelsblatt-Tagung „Banken im Umbruch“

Der einsame Mario Draghi

VonFrank Matthias Drost, Jan Mallien

PremiumEuropas Bankenwelt kommt nicht aus der Krise. Doch die Kreditwirtschaft hat für die schlechte Lage der Branche einen Schuldigen gefunden: Es ist EZB-Präsident Draghi mit seiner Geldpolitik.

Führende Banker kritisieren Draghi für seine Politik der niedrigen Zinsen. Reuters

EZB-Präsident

Führende Banker kritisieren Draghi für seine Politik der niedrigen Zinsen.

FrankfurtEs kommt nicht alle Tage vor, dass der Vorstandschef der Deutschen Bank und der Sparkassen-Präsident einer Meinung sind. Doch am Mittwoch passte zwischen John Cryan und Georg Fahrenschon bei der Frage, wie die Arbeit der Europäischen Zentralbank (EZB) unter Mario Draghi zu bewerten sei, kein Blatt Papier: Die Geldpolitik sei kontraproduktiv.

Für den Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) bereitet die EZB selbst die nächste Finanzkrise vor. Denn diese „wird ihre Ursache in einer falschen Regulierung und einer fatalen Geldpolitik haben“, sagte Fahrenschon. Denn „man kann nicht Preismechanismen in der Finanzwirtschaft außer Kraft setzen, Marktmechanismen an Wertpapiermärkten beschädigen,...

Kommentare (1)

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Herr Horst Mueller

01.09.2016, 08:07 Uhr

Die Banken vergessen die Bankenkrise als Sie gerettet werden mussten und das bei damals hohen Zinsen. Daher ist das alles nur dummes Geschwätz. Die Banken müssen sich reformieren und sich den neuen Gegebenheiten anpassen.

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