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02.10.2017

17:49 Uhr

Harvard-Ökonomen gegen Bundesbank-Forscher

Transatlantischer Streit ums Bargeld

VonNorbert Häring

PremiumBrauchen wir in Zukunft noch Bargeld? Ökonomen der Harvard-Universität und Wissenschaftler im Auftrag der Bundesbank beharken sich in Sachen Kosten und Nutzen. Die Deutschen sprechen gar von einem „War on Cash“.

Schutz der Privatsphäre oder Begünstigung der Schattenwirtschaft? dpa

Euro-Banknoten

Schutz der Privatsphäre oder Begünstigung der Schattenwirtschaft?

Über den Atlantik hinweg tobt ein mit wissenschaftlichen Studien ausgetragener Kampf um die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs. Aus der Harvard-Universität kommen Studien und Bücher, die dafür werben, das analoge Bezahlen mit Bargeld möglichst schnell zurückzudrängen, weil es die Geldpolitik behindere und die Kriminalität fördere. Die Bundesbank hält mit Studien dagegen, die den Nutzen des Bargelds betonen.

Anfang 2016 veröffentlichte Harvard-Ökonom Peter Sands das Papier „Making it Harder for the Bad Guys: The Case for Eliminating High Denomination Notes“. Darin warb er für die Abschaffung großer Banknoten, um Kriminalität und Geldwäsche zu erschweren. Sands war CEO der britischen Großbank Standard Chartered,...

Kommentare (1)

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Herr Peter Zechner

03.10.2017, 09:07 Uhr

Ein Bargeldverbot wird es nicht geben - es wird in Mitteleuropa auch keine Diktatur mehr geben - die Eliten mögen von einer EU/DDR träumen, aber dafür gibt es zu viele gebildete Menschen - die AFD ist ein Vorbote für alles was noch kommen könnte, wenn man den Menschen zu sehr auf den Kopf scheixt.

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