Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.11.2015

13:33 Uhr

Folgen des Bestellerprinzips

Das große Sterben der Küchentisch-Makler

VonReiner Reichel

PremiumDas Bestellerprinzip macht Maklern zu schaffen, viele – vor allem nebenberufliche arbeitende – ziehen sich aus ihrer Tätigkeit zurück. Davon profitieren die Platzhirsche. Doch auch ihre Arbeit ist schwieriger geworden.

Trotz des Bestellerprinzips sind bei Maklern 15 Prozent mehr Wohnungsanfragen eingegangen. dpa

Altbauhäuser in Köln

Trotz des Bestellerprinzips sind bei Maklern 15 Prozent mehr Wohnungsanfragen eingegangen.

DüsseldorfDas sogenannte Bestellerprinzip macht Deutschlands Maklern schwer zu schaffen. In einer Umfrage klagte rund die Hälfte der Teilnehmer, ihre Existenz sei bedroht. 84 Prozent der von Immo Media, Immobilienzeitung und Immobilienscout24 befragten 1136 Vertreter der Branche berichten von massiven Einbußen beim Wohnungsvermietungsumsatz – ein Drittel spricht von bis zu 50 Prozent weniger Geschäft.

Denn zum 1. Juni 2015 wurde im Maklerrecht das „Bestellerprinzip“ gesetzlich verankert. Das bedeutet: Den Vermittler bezahlt derjenige, der ihn bestellt. Der Gesetzestext ist so ausgestaltet, dass in der Praxis nahezu immer der Vermieter der Besteller ist. 45 Prozent der Vermieter, die früher über Makler auf...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×