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18.10.2016

10:56 Uhr

Kauf von Wohneigentum

Besser jetzt als später

VonReiner Reichel

PremiumDie Hauspreise steigen schneller als Mieten und Einkommen. Wer sich für Wohneigentum entschieden hat, sollte deshalb jetzt kaufen oder bauen. Noch sind die Zinsen niedrig. Was Baufinanzierungsexperten empfehlen.

Wer die eigenen vier Wände geschickt finanziert, wohnt schöner und spart Geld. Quelle: PR

Loft in den Arkonahöfen in Berlin

Wer die eigenen vier Wände geschickt finanziert, wohnt schöner und spart Geld.

Quelle: PR

DüsseldorfRegensburg ist nicht der Nabel der Welt, aber inzwischen eine der teuersten Städte Deutschlands. Mehr als 5000 Euro pro Quadratmeter soll eine Drei-Zimmer-Neubauwohnung mit gehobener Ausstattung im neu entstehenden Stadtteil Dörenberg kosten. Bezugsfertig wird sie erst 2018. Ist es jetzt die richtige Zeit zum Kaufen oder ist abwarten besser?

Ob die Wohnung ihr Geld wert ist, muss der Interessent selbst entscheiden. Aber einen Rat kann man ihm wie vielen anderen in deutschen Großstädten mitgeben: Wenn die Entscheidung für Wohneigentum gefallen ist, ist es besser jetzt zu kaufen als später. Gerade hat das Analysehaus Empirica festgestellt, dass die Haus- und...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

19.10.2016, 12:41 Uhr

Wenn man über eine bestimmte Summe verfügt und über Anlagemöglichkeiten nachdenkt, wird man sicher darauf stoßen, dass es nicht nur den Immobilienmarkt gibt. Nur eine einzige Anlagemöglichkeit isoliert zu diskutieren, ist der Hauptfehler des Artikels.
Zum Vergleich verschiedener Anlagemöglichkeiten bietet sich das KGV (Kurs-Gewinn-Verhälnis) an. Es sagt uns, ob Staatsanleihen, Aktien, Wohnimmobilien usw. halbwegs preiswert oder völlig überteuert sind. Von dieser wichtigsten aller Kennzahlen scheint der Autor noch nie gehört zu haben.Zur Anlageklasse der Wohnimmobilien: Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass bei niedrigen Zinsen die Wohnungspreise stets sehr hoch sind: Und wenn die Zinsen dann wieder steigen, fallen die Wohnungspreise. Mit ins Bild gehört dabei auch, dass die Lebensdauer einer Immobilie mit mindestens 50 Jahren zu veranschlagen ist. Also bleibt die Frage, ob wir im Zeitraum eines Menschenlebens mit keinem Anstieg der Hypothekenzinsen und dem damit verbundenen Rückgang der Immobilienpreise rechnen dürfen.

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