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01.07.2016

11:23 Uhr

Kauf von Wohneigentum

Das Märchen von den erschwinglicheren vier Wänden

VonReiner Reichel

PremiumMieten oder kaufen? Die Immobilienlobby erzählt uns, Wohneigentum sei dank niedriger Zinsen so erschwinglich wie eh und je. Ein Irrtum, wie ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt.

Wer eine Immobilie gekauft hat, sollte bis zum Renteneintritt schuldenfrei sein. dpa

Häuserfassaden in München

Wer eine Immobilie gekauft hat, sollte bis zum Renteneintritt schuldenfrei sein.

„Wohneigentum trotz gestiegener Preise so erschwinglich wie nie“, konstatierte der Maklerverband IVD vor wenigen Tagen. Sein Erschwinglichkeitsindex misst die finanzielle Belastung eines Haushaltes, wenn er Wohneigentum erwirbt. Mit 140,42 Punkten erreichte der Index einen neuen Höchststand. Vor zehn Jahren lag dieser Wert bei unter 100 Punkten. Das Prinzip dabei: Je höher der Index-Wert, desto erschwinglicher die Eigentumswohnung oder das Einfamilienhaus.

Die Berechnung berücksichtigt den Anstieg der Immobilienpreise und der Einkommen ebenso wie das gesunkene Zinsniveau und die heute höhere Anfangstilgung. Andere Untersuchungen kommen zu vergleichbaren Ergebnissen. Und trotzdem werden Wohnungssuchende in den Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart...

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