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24.09.2015

20:00 Uhr

Renaissance für die NS-Ferienanlage Prora

„Wir verkaufen nicht, wir verteilen“

VonChristian Hunziker

PremiumIn dem ehemaligen Nazi-Kolossalbau auf der Insel Rügen entstehen Hunderte Ferienwohnungen. Obwohl die Hochsaison vorbei ist, lockt Prora die Menschen in Scharen an. Käufer zahlen dafür mittlerweile fast jeden Preis.

Viereinhalb Kilometer lang ist der Gebäudekomplex auf Rügen. Quelle: Jens Koehler

Seebad Prora

Viereinhalb Kilometer lang ist der Gebäudekomplex auf Rügen.

Quelle: Jens Koehler

ProraNoch sind große Teile von Prora eine Baustelle. Doch davon lässt sich Ulrich Busch nicht beirren: Über den staubigen Vorplatz, durch die künftige Lobby und dann hinauf übers fast 80 Jahre alte Treppenhaus führt der Immobilienunternehmer Besucher und Kaufinteressenten in die Musterwohnung. Schlafzimmer mit begehbarem Kleiderschrank, Wohnzimmer mit Parkettboden, schickes Designbad – und vor allem ein Balkon mit Blick auf die nahe Ostsee. „Der Andrang der Interessenten“, freut sich Busch, „ist gewaltig.“

Und das ist keineswegs übertrieben. Obwohl die Hochsaison längst vorbei ist, lockt Prora die Menschen in Scharen an. Rentner in Wanderschuhen, Familien auf Rädern, junge Paare, sonnenbebrillte...

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