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24.06.2015

09:40 Uhr

Trendviertel und Immobilien in Frankfurt

Wo selbst im Rotlichtviertel die Mieten explodieren

VonReiner Reichel

PremiumZwar entstehen in der Bankenmetropole immer mehr Mini-Apartments. Doch Wohnraum für Normalverdiener bleibt knapp. Selbst schmuddelige Gegenden kosten. Frankfurt ist für Mieter die teuerste Stadt Deutschlands.

Deutschlands Pendler-Hochburg Nummer eins: Frankfurt.

Frankfurt

Deutschlands Pendler-Hochburg Nummer eins: Frankfurt.

FrankfurtÜberraschung: Frankfurt ist für Mieter die teuerste Stadt Deutschlands - noch vor München. Nicht möglich? – Doch, zwar nicht absolut, aber relativ. Die Miete ohne Nebenkosten frisst in der Mainmetropole 28 Prozent des Nettoeinkommens eines Durchschnittshaushalts, mehr als in jeder anderen der 15 Trendviertel-Städte. Das haben die Marktforscher von Empirica herausgefunden. Normalverdiener und nicht die mit Boni verwöhnten Banker dominieren eben die Einkommensstatistik Frankfurts. Schließlich lebt das Spitzenpersonal der Finanzbranche zu einem beträchtlichen Teil im angrenzenden Hochtaunuskreis.

Dort wie in anderen Nachbarkreisen der Bankenmetropole ist nach Ansicht von Frankfurts grünem Bau-Bürgermeister Olaf Cunitz noch mehr Platz zum Bauen als...

Kommentare (4)

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Herr Maui Souris

24.06.2015, 10:39 Uhr

Den Artikel über die "Trendviertel" Niederrad und Sachsenhausen muss der Autor bei Ostwind geschrieben haben. Beim in FFM vorherrschenden Westwind versinken die Viertel im ohrenbetäubendem Fluglärm landender Jets, seit der gescheiterte Baumanager Roland Koch (in seiner Zeit als hessischer Ministerpräsident) dem Rhein Main-Gebiet die Nordwestbahn des Flughafens beschert hat. Früher war Sachsenausen ja auch mal alles andere als "unterbewertet" ...
Tipp für alle Neu-Ansiedler in den "hippen" Niederräder Appartemens: Zwischen 23 und 5 herrscht Nachtflugverbot. Also am besten bis 22 Uhr in der Innenstadt arbeiten und um 5 Uhr wieder aufstehen, wenn draußen der "Düsen-Wecker" klingelt. Dann klappts auch mit der Karriere, und man kann irgendwann in die ruhigeren Viertel nördlich des Mains ziehen. Vielleicht sogar in den Vordertaunus - da wohnt - wen wunderts - auch Koch.

Herr Peter Spiegel

24.06.2015, 11:02 Uhr

Wo selbst im Rotlichtviertel die Mieten explodieren"
Jetzt werden die neu im BIP aufgenommen Dienstleister schon in der Zeitung diskriminiert.
Ich bin als Konsumenten-Schützer auf das Innerste betroffen. Wer soll die Steuern für Griechenland aufbringen, wenn nicht das Gewerbe und die Dienstleister.

Account gelöscht!

24.06.2015, 11:14 Uhr

Im Vergleich zum Ausland ist sowohl das Mieten (als auch kaufen) in Deutschland (z.B. auch in Frankfurt) geradezu noch spottbillig.

Aber wer sich wegen eines möglichen " Brexit " jetzt noch schnell Premium-Immobilien im Westend kauft, in der Hoffnung auf neue potente Angelsächsische Mieter, ist wohl auf dem Holzweg.

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