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10.06.2017

14:36 Uhr

Zaha-Hadid-Chef Patrik Schumacher

„Soziale Durchmischung von Milieus ist ein Irrglaube“

VonChristian Rickens, Matthias Streit

PremiumDer Chef des Architektenbüros Zaha Hadid, Patrik Schumacher, fordert die Privatisierung der Städte – und sorgt mit seinen libertären Thesen für Aufruhr in der Architekturszene. Ein Interview.

Libertär: Der 55-Jährige plädiert für den freien Markt. Jiri Rezac

Patrick Schumacher

Libertär: Der 55-Jährige plädiert für den freien Markt.

An jenem Novembertag tritt Patrik Schumacher, Chef des Architektenbüros Zaha Hadid, aus dem Schatten seiner im März 2016 verstorbenen Geschäftspartnerin. Er spricht auf dem World Architecture Festival in Berlin zum Thema „Wohnen für alle“ – und lässt sein Publikum fassungslos zurück. Denn Schumacher plädiert für die völlige Entstaatlichung der Stadt: Sozialwohnungen abschaffen, Straßen privatisieren, Bauvorschriften streichen. Der Aufschrei ist groß. Einige von Schumachers Angestellten distanzieren sich öffentlich. Wir wollten wissen: Ist dieser Mann wirklich so schlimm?

Herr Schumacher, wie lebt es sich denn als neues Enfant terrible der Architektenszene?
Die Rolle passt mir persönlich schon ganz gut. Ich habe für...

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