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17.03.2016

14:00 Uhr

Kampf um Wachstum

Die EU-Staaten lassen die EZB im Stich

VonBarry Eichengreen

PremiumEZB-Chef Draghi tut alles in seiner Macht stehende, um das Wachstum Europas zu sichern. Doch seine Mittel sind so gut wie ausgereizt. Die finanzstarken EU-Länder könnten helfen. Warum tun sie es nicht? Ein Gastbeitrag.

Barry Eichengreen ist George C. Pardee and Helen N. Pardee-Professor der Wirtschaftswissenschaften und der Politologie an der University of California, Berkeley. (Foto: PR [M])

Der Autor

Barry Eichengreen ist George C. Pardee and Helen N. Pardee-Professor der Wirtschaftswissenschaften und der Politologie an der University of California, Berkeley.

(Foto: PR [M])

Fangen wir damit an, was die EZB tun muss. Es steht außer Zweifel, dass die Euro-Zone unter einer „Niedrigflation“ leidet. Die 0,2-prozentige Deflation im Februar kann nicht niedrigen Energie- und Rohstoffpreisen angelastet werden, auch wenn der Bundesverband Deutscher Banken Gegenteiliges behauptet. Die Kerninflation ohne Berücksichtigung der Energiepreiseffekte liegt derzeit bei nur 0,8 Prozent.

Die Hauptmission der EZB ist es, eine Inflationsrate um zwei Prozent zu gewährleisten. Deshalb hatten selbst die schärfsten Kritiker der Zentralbank keinen Anlass, die Bank vergangene Woche wegen der erneuten Einleitung von Maßnahmen zu tadeln. Eine begründete Frage aber ist, ob die Zentralbank die richtige Maßnahmenmischung ergriffen...

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