Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.03.2017

17:55 Uhr

Kapitalvernichter

Die Aktie hat Zukunft

VonRobert Landgraf

PremiumDie Deutsche Bank, Eon oder auch RWE haben 2016 viel Kapital vernichtet. Das schmerzt vor allen Dingen die Aktionäre. Doch Negativbeispiele dürfen Anleger nicht vor der Aktienanlage abschrecken. Ein Kommentar.

Die Verluste einzelner Unternehmen sollte Anleger nicht vom Aktienkauf abschrecken.

Abwärts

Die Verluste einzelner Unternehmen sollte Anleger nicht vom Aktienkauf abschrecken.

Wirklich gewohnt ist es John Cryan noch nicht. Dazu steht er zu kurz an der Spitze der Deutschen Bank. Im Juli werden es zwei Jahre. Doch erneut muss er sich als „Kapitalvernichter“ beschimpfen lassen. Sein Institut zählen die Aktionärsschützer der DSW zu den „größten Kapitalvernichtern“ wie auch die Versorger Eon und RWE sowie die Commerzbank. Von diesen gravierenden und gleichzeitig traurigen Beispielen auf den gesamten Aktienmarkt zu schließen greift allerdings zu kurz.

Auf den Titel „Kapitalvernichter“ könnte Cryan liebend gerne verzichten, versucht er doch gerade, bei der Deutschen Bank zu retten, was noch zu retten ist. Mit seinen...

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Frau Edelgard Kah

22.03.2017, 19:05 Uhr

Sehr geehrter Herr Landgraf,

"An der Aktie führt kein Weg vorbei". Wie oft habe ich diesen platten Satz schon gehört oder gelesen? Nicht dass ich widersprechen wollte. Aber nur dieser eine Satz und sonst nichts? Braucht man für eine Aktienanlage nicht das geringste know how?

Lassen Sie mich ein Bild gebrauchen. Es gibt Jahreszeiten, in denen der Bauer sät. Es gibt andere Jahreszeiten, in denen er erntet. Und DAX 12 000 ist aus meiner Sicht eher Erntezeit.

Und selbst ein Langfristanleger muß wissen, dass der Index ständig nach unten oder oben übertreibt und dabei riesige Schwankungen vollzieht. Schwankungen, die kein Christenmensch im Kopf aushält. Schwankungen, die gedämpft werden müssen, indem der Anleger seinem Depot Renten beimischt.

Ich könnte mit diesen Ausführungen fortfahren und viele Seiten füllen. Stattdessen fordere ich Sie als meinem Mitstreiter auf, aufklärerisch das unumgängliche Wissen zu vermitteln.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×