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21.02.2017

08:54 Uhr

Konfrontation mit US-Notenbank

Trump greift nach der Fed

VonFrank Wiebe

PremiumBei der US-Notenbank sind mehrere wichtige Positionen vakant. Das gibt dem Präsidenten die Chance, Geldpolitik und Finanzaufsicht stärker unter seine Kontrolle zu bringen. Die Folgen können verhängnisvoll sein.

Um die Richtung der US-Geldpolitik wird derzeit gestritten. dpa

Fed-Gebäude in Washington:

Um die Richtung der US-Geldpolitik wird derzeit gestritten.

New YorkMario Draghi ist ein zurückhaltender Mensch, und Notenbanker mischen sich ohnehin nur ungern in die Probleme ihrer Kollegen in anderen Ländern ein. Vor kurzem gab der Chef der Europäischen Zentralbank aber eine deutliche Warnung ab, die auf die US-Notenbank (Fed) gemünzt war. „Das Letzte, was wir jetzt brauchen, ist eine Lockerung der Finanzaufsicht“, sagte er. Dabei hatte er vor allem einen Punkt im Sinn: Die Kombination von lockerer Finanzaufsicht und lockerer Geldpolitik hatte zur letzten Finanzkrise geführt, die 2008 zum Höhepunkt kam und immer noch die Weltwirtschaft belastet.

Weniger Auflagen und eine laxe Geldpolitik: Das droht in den...

Kommentare (1)

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Unbekannt

21.02.2017, 09:14 Uhr

Dieser Schritt war zu erwarten. Wie anders will Trump diese gewaltigen Staatsausgaben finanzieren? Amerikanische Staatsanleihen kauft doch schon lange keiner mehr. Die Federal Reserve ist heute schon der größte Gläubiger der US-Administration.

Das gibt einen munteren Wettkampf unter den Gelddruckern auf dieser Erde. Haltet Eure Druckmaschinen gut geölt und betriebsbereit. Am besten lasst Ihr Euch aber in Gold bezahlen, Ihr seht doch selber am besten, was da gekocht wird.

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