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13.04.2017

08:44 Uhr

150 Jahre „Das Kapital“

Was Marx uns heute noch zu sagen hat

VonMichael Brackmann

PremiumGroß gelebt, groß gedacht, groß geirrt: Vor 150 Jahren beendete Karl Marx den ersten Band des „Kapitals“. Wer verstehen will, warum der Kapitalismus immer wieder Krisen produziert, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

Arifé Aksoy

Spezial_MARX

BonnKarl Marx, der große Ökonom, wusste nicht mit Geld umzugehen. „Ich kann kaum meine Familie im jetzigen Zustand verlassen“, notierte er im April 1867. Dennoch schiffte sich Marx „unter Sturm und Ungewitter“ auf dem „Steamer“ von London nach Hamburg ein. Dort wartete sein Verleger Otto Meißner bereits ungeduldig darauf, dass Marx ihm endlich das Manuskript für den ersten Band seines Hauptwerks „Das Kapital“ übergab.

Seine Frau Jenny habe praktisch keinen Cent mehr in der Haushaltskasse, „und die Gläubiger werden täglich unverschämter“, klagte Marx. Jahrzehntelang sollte der Cheftheoretiker der Arbeiterklasse auf die finanzielle Hilfe des Industriellensohns Friedrich Engels angewiesen bleiben....

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