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10.07.2015

11:16 Uhr

Chinas Börsencrash

Vom Casino an die Börse

VonStephan Scheuer

PremiumEin Sturm von wüsten Anschuldigungen: Anleger kritisieren die Parteizeitung „Renmin Ribao“, weil sie zweifelhafte Empfehlungen publiziert hat.

Chinesischer Anleger vor Börsentafeln: Der Boom an Chinas Börsen wurde vor allem von den mehr als 90 Millionen Kleinanlegern getragen, die ihr Erspartes investiert haben. dpa

China stock market

Chinesischer Anleger vor Börsentafeln: Der Boom an Chinas Börsen wurde vor allem von den mehr als 90 Millionen Kleinanlegern getragen, die ihr Erspartes investiert haben.

PekingDie Parteizeitung „Renmin Ribao“, zu Deutsch: Volkszeitung, ist eine Institution in China. Das Verlautbarungsorgan der Kommunistischen Partei  wird hunderttausendfach kostenlos an Behörden und Firmen verteilt. Ihr Wort gilt als Gesetz. Denn in China lässt sich Partei und Regierung ohnehin kaum voneinander trennen.

Jetzt allerdings findet sich die Institution in einem Sturm von wüsten Anschuldigungen gutgläubiger Anleger wieder. Der Boom an Chinas Börsen wurde vor allem von den mehr als 90 Millionen Kleinanlegern getragen, die ihr Erspartes investiert haben. Noch Ende April veröffentlichte die Zeitung auf ihrer Internetseite eine nachdrückliche Empfehlung, mehr Aktien zu kaufen. „Wir stehen noch...

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