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29.09.2016

20:00 Uhr

Der Staat in der Populismusfalle

Auf dem Weg in eine gelenkte Marktwirtschaft

VonUdo Di Fabio

PremiumDer sich im Westen ausbreitende Populismus hat unterschwellig eines bereits erreicht: Es häufen sich die Beispiele, in denen der Staat in den Markt eingreift. Die Folgen wiegen schwer. Ein Gastbeitrag.

Udo Di Fabio ist Verfassungsrechtler und war von 1999 bis 2011 Richter am Bundesverfassungsgericht. Christoph Papsch/laif [M]

Der Autor

Udo Di Fabio ist Verfassungsrechtler und war von 1999 bis 2011 Richter am Bundesverfassungsgericht.

Der Westen leidet unter Populismus. Donald Trump beherrschte die Bühne des US-amerikanischen Vorwahlkampfs und die EU ist durch populistische Strömungen blockiert. Diese Entwicklung könnte auch ein Treibsatz für die politische Transformation der Wirtschaft sein. Vieles deutet darauf hin, dass es vor allem in der Mittel- und Unterschicht westlicher Gesellschaften ganz erheblich rumort. Die Kritik an einer bestimmten Form der Globalisierung wird lauter.

Wohlstandsgewinne und persönliche Entwicklungschancen scheinen „unten“ nicht mehr recht anzukommen. Migration und Mobilität der Arbeitswelt führen zu einer Veränderung der Gesellschaft. Die transnationale Oberschicht mag das als Bereicherung empfinden. Bei einkommensschwächeren Schichten werden Mobilitätsherausforderungen nicht selten als Zumutung...

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