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10.01.2017

12:02 Uhr

DIW-Chef Fratzscher über Staatsvermögen

Öffentliche Geldverbrennung

VonMarcel Fratzscher

PremiumUm die „schwarze Null“ zu erreichen, hat der deutsche Staat viele Vermögenswerte verkauft. Dauerhaft kann er seine Schuldenprobleme auf diese Weise nicht lösen. Er gefährdet damit unser aller Wohlstand. Ein Gastbeitrag.

Marcel Fratzscher leitet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung und ist Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com.

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Marcel Fratzscher leitet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung und ist Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com.

DüsseldorfDie politischen Parteien überbieten sich in Wahlversprechen, wie sie die öffentlichen Rekordüberschüsse unter ihre Klientel bringen können. Dabei lebt der Staat über seine Verhältnisse. Er baut nicht Schulden ab, sondern verbrennt das öffentliche Vermögen. Deutschland braucht daher einen rechtlich bindenden Investitionsschutz des Volksvermögens, der diesen Trend stoppt und die öffentliche Infrastruktur und Bildung sichert. Viele sehen die „schwarze Null“ und die hohen Überschüsse als Erfolg einer soliden Finanzpolitik. Der schöne Schein trügt. Der Nettowert des Staatsvermögens, inklusive Straßen, Brücken, Land und anderer Infrastruktur, ist seit dem Jahr 2000 um fast 500 Milliarden Euro gesunken. Selbst in den vergangenen drei...

Kommentare (1)

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Frau Leane Kamari

10.01.2017, 14:39 Uhr

Gut Herr Fratzscher aber folgt Ihnen wer? Ganz im Gegenteil, wenn man die geplante Autobahn-Pivatisierung und ÖPP/PPP betrachtet sieht es da recht duster aus. Leider rückt dies nicht in den Focus des Wählers und solange das so ist wird sich weder die aktuelle noch künftige Regierungen daum scheren. Das passiert erst wenn es zu spät ist.

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