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18.08.2016

21:15 Uhr

DIW-Chef Marcel Fratzscher

„Die Globalisierung wird als Sündenbock missbraucht“

PremiumDie nationale Politik missbraucht die Globalisierung als Sündenbock für die eigenen Fehler, auch in Deutschland. Dabei hätte es das Wirtschaftswunder ohne sie nicht gegeben. Ein Gastbeitrag von DIW-Chef Marcel Fratzscher.

Marcel Fratzscher leitet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. dpa [M]

Der Autor

Marcel Fratzscher leitet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.

DüsseldorfDie Globalisierung ist und war der Schlüssel für Wohlstand und wirtschaftliche Sicherheit in der Welt. Die Öffnung von Wirtschaft und Politik hat allein in den vergangenen drei Jahrzehnten über eine Milliarde Menschen aus der Armut geholfen. Deutschland ist einer der größten Nutznießer der Globalisierung. Ohne den globalen Handel und die globale Arbeitsteilung hätte es das deutsche Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg nicht gegeben. Und ohne diese stände Deutschland heute wirtschaftlich nicht so gut da. Jeder zweite Job in Deutschland hängt direkt oder indirekt vom globalen Handel und den deutschen Exporten ab. Eine Ablehnung der Globalisierung würde in Deutschland viele Jobs und...

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