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10.12.2015

21:01 Uhr

EZB-Chefvolkswirt Peter Praet

„Ich bin ein Hardliner“

VonJan Mallien, Daniel Schäfer

PremiumIm Interview spricht der Chefvolkswirt der EZB über die missglückte Kommunikation der Notenbank mit den Märkten, Vorwürfe mangelnder Transparenz bei Anleihekäufen und generelle Schwächen der Euro-Zone.

Der EZB-Chefvolkswirt beim Interview im Frankfurter Turm der Europäischen Zentralbank. Bert Bostelmann/Bildfolio

Peter Praet

Der EZB-Chefvolkswirt beim Interview im Frankfurter Turm der Europäischen Zentralbank.

FrankfurtDass nationale Notenbanken heimlich Wertpapiere für mehrere hundert Milliarden Euro gekauft haben, brachte der Europäischen Zentralbank (EZB) harsche Kritik ein. Jetzt schaltet sich EZB-Chefvolkswirt Peter Praet in die Diskussion ein: Die Frage, warum die Käufe nicht öffentlich gemacht würden, sei berechtigt, sagte er im Handelsblatt-Interview. „Ich persönlich sehe darin kein Problem diesbezüglich transparenter zu sein.“

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass diese Geschäfte seit Beginn der Euro-Krise drastisch zugenommen haben. So ist der Wertpapierbestand der nationalen Notenbanken im Eurosystem seit Anfang 2006 von 200 auf aktuell etwa 575 Milliarden Euro gestiegen. Am meisten Wertpapiere halten die...

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