Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.04.2015

09:29 Uhr

EZB

Die Macht am Main

VonJens Münchrath

PremiumDas Schicksal Griechenlands liegt letztlich in den Händen Mario Draghis: Bleibt Griechenland Mitglied der Währungsunion oder nicht?

Der EZB-Chef ist derjenige, der die Macht über die Liquiditätsversorgung griechischer Banken hat. AFP

Mario Draghi: Es liegt an ihm.

Der EZB-Chef ist derjenige, der die Macht über die Liquiditätsversorgung griechischer Banken hat.

DüsseldorfMario Draghi muss womöglich bald eine Entscheidung treffen, die er gar nicht treffen will – allein deshalb, weil sie höchst politisch ist: Bleibt Griechenland Mitglied der Währungsunion oder nicht?

Der EZB-Chef ist derjenige, der die Macht über die Liquiditätsversorgung griechischer Banken hat. Sind diese insolvent, ist es der EZB aus rechtlichen Gründen verboten, sie mit Geld zu versorgen. Kappt die EZB den Banken aber die Geldversorgung, ist Griechenland gezwungen, eine eigene Währung einzuführen.
Doch so weit will es die EZB nicht kommen lassen, ist in Notenbankenkreisen zu hören. Jedenfalls wollen die eigentlich unabhängigen Notenbanker eine so folgenreiche Entscheidung nicht...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×