Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.01.2017

12:22 Uhr

EZB und Bundesbank

Brüchiger Burgfrieden

VonJan Mallien

PremiumLange hielt sich Bundesbank-Chef Jens Weidmann mit scharfer Kritik an der Politik der Europäischen Zentralbank zurück. Doch nun sorgt ein Statement von EZB-Präsident Draghi auf der Pressekonferenz im Januar für Ärger.

Prominenter Gegner des EZB-Anleihenkaufprogramms. Reuters, Sascha Rheker

Jens Weidmann

Prominenter Gegner des EZB-Anleihenkaufprogramms.

FrankfurtSchon der Titel lässt erahnen, dass das Thema umstritten ist. Am Donnerstagabend sollte Jens Weidmann in Berlin über „Notenbanken am Scheideweg“ referieren. Notenbanken, so heißt es im Titel, könnten „Feuerwehr oder Brandbeschleuniger“ sein. Das zeigt: Die Politik der Europäischen Zentralbank, die Monat für Monat viele Milliarden Euro ins Geldsystem pumpt, ist alles andere als unumstritten – auch wenn sich Draghis Äußerungen auf der jüngsten Pressekonferenz gegenteilig verstehen lassen.

Nach Handelsblatt-Informationen gibt es nun in der Bundesbank Ärger wegen Draghis Äußerungen. Der EZB-Chef hatte nach der jüngsten Sitzung des EZB-Rats gesagt, dass es dort Einigkeit in der Einschätzung...

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Unbekannt

30.01.2017, 10:01 Uhr

Was Deutschland von Ihnen braucht, Herr Weidmann, ist ein detaillierter und terminierter Plan für den Austritt der Bundesrepublik Deutschland aus dem Euro.

Hören wir doch mal auf, uns dem Aussitzmodus von Frau Merkel zu beugen. Gibt es denn in Deutschland noch Männer oder Frauen von historischem Format?

Wie viele Billionen sollen uns denn noch von der EZB weggenommen werden, während der Deutsche Bundestag über eine PKW-Maut streitet, die keine Einnahmen bringt?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×