Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.05.2017

13:05 Uhr

Gastbeitrag des Commerzbank-Chefvolkswirts

Warum der Kapitalismus nicht automatisch für Ungleichheit sorgt

VonJörg Krämer

PremiumIm Kapitalismus gibt es mal mehr, mal weniger Ungleichheit. Dass die Schwere zwischen Arm und Reich momentan auseinandergeht, ist kein Grund für Alarmismus. Trotzdem muss der Staat reagieren. Ein Gastbeitrag.

Jörg Krämer ist Chefvolkswirt der Commerzbank AG. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com Pressefoto [M]

Der Autor

Jörg Krämer ist Chefvolkswirt der Commerzbank AG. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Die Schere zwischen Arm und Reich geht im Kapitalismus unweigerlich auseinander. Das glauben in Deutschland immer mehr Menschen und bezweifeln die Legitimität unserer freiheitlichen Wirtschaftsordnung. Aber Alarmismus ist nicht angebracht. Schließlich gibt es in einer Marktwirtschaft keinen Automatismus hin zu mehr Ungleichheit. Vielmehr wirken starke ökonomische Kräfte, die nach einem Anstieg der Ungleichheit wieder für sinkende Einkommensunterschiede sorgen, sofern der Staat ausreichenden Wettbewerb sicherstellt.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Frau Edelgard Kah

18.05.2017, 16:34 Uhr

Eigentlich hatte ich gemeint, wir hätten eine Steuerpolitik, die mit ihrer Progression die Nettoeinkommen einebnet. Eigentlich hatte ich gemeint, wir hätten eine überbordende Sozialpolitik, die einem allzu starken Auseinanderdriften der Lebensverhältnisse entgegenwirkt. Und eigentlich hatte ich gemeint, dass unsere Schulen von allen Kindern und Jugendlichen besucht werden können.

Nichts davon gehört, Herr Krämer?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×