Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.03.2017

16:38 Uhr

Gastbeitrag von Allianz-Chefvolkswirt Heise

Ein Hebel gegen die Überschüsse

PremiumDie Überschüsse in der deutschen Leistungsbilanz sind Folge einer hohen Sparquote und niedrigen Investitionen. Eine Steuerreform könnte für Gleichgewicht sorgen – und auch die Wirtschaft ankurbeln. Ein Gastbeitrag.

Michael Heise ist Chefvolkswirt der Allianz. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com.

Der Autor

Michael Heise ist Chefvolkswirt der Allianz. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com.

Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss, der 2016 auf 266 Milliarden Euro angewachsen ist, steht im Kreuzfeuer der Kritik. Innerhalb der EU droht Deutschland erneut ein Verfahren wegen übermäßiger Ungleichgewichte; und auch die Trump-Administration prangert den deutschen Überschuss offen an.

Deutschlands stetig wachsender Leistungsbilanzüberschuss ist diversen Umständen geschuldet. In den Jahren vor der Finanzkrise hatte sich Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit durch eine moderate Entwicklung der Lohnstückkosten verbessert. Von den 13 Prozent des kumulativen Wirtschaftswachstums zwischen 2000 und 2007 kamen allein acht Prozentpunkte vom Außenbeitrag. Ab 2011 minderte der Verfall der Rohstoffpreise die Importkosten, und der Überschuss stieg weiter.

Neben diesen eher zyklischen Faktoren spielt Deutschlands...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×