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27.01.2017

06:06 Uhr

Gastbeitrag von Joe Kaeser

Wir brauchen eine Soziale Marktwirtschaft 2.0

PremiumUnsere Gesellschaft droht auseinanderzubrechen. Um dies zu verhindern, müssen Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen, fordert Siemens-Chef Joe Kaeser. Wie das zu schaffen ist, skizziert er in einem Gastbeitrag.

Joe Kaeser ist Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. Quelle: Bloomberg [M]

Der Autor

Joe Kaeser ist Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.

Quelle: Bloomberg [M]

MünchenNach Jahren, ja Jahrzehnten einer „geordneten“ und wirtschaftlich weitestgehend prosperierenden globalen Entwicklung kann man den Eindruck gewinnen, die Welt sei in „Unordnung” geraten, und diese Unordnung sei die neue Weltordnung. Ist die Welt aus den Fugen geraten? Ich glaube nicht wirklich.

Aktuell steht unsere Gesellschaft Entwicklungen gegenüber, die manche als die Zutaten für einen perfekten Sturm sehen mögen. Ich würde jedoch eher von Herausforderungen sprechen, die Politik und Unternehmen gemeinsam meistern können. Dabei sind für mich folgende fünf Themen besonders relevant:

Erstens: ein fulminant wachsender Populismus. Populismus und als Folge Nationalismus und Protektionismus engen den Blick ein, fördern Intoleranz...

Kommentare (1)

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Frau Elke Kressin-Lother

27.01.2017, 13:11 Uhr

Es sollte eine rechtliche Vereinbarung geben, wie die Targetsalden zurückgeführt werden und einen Passus, dass der Präsident der EZB nicht in die Konjunkturpolitik der Euroländer eingreifen darf.
Die EZB muss eine eindeutige Aufgabenzuweisung erhalten, deren Einhaltung von den Finanzministern kontrolliert werden muss. Der Präsident der EZB muss abberufen werden können, wenn ein Mitgliedsland durch die EZB erheblichen Schaden nimmt, d.h. die Massnahmen der EZB den Staatshaushalt eines Mitgliedslandes überproportional belasten, bzw. schädigen. Siehe Target 2
Der Präsident der EZB sollte nicht länger als 2 Jahre im Amt sein dürfen, bzw. ALLE 2 Jahre neu gewählt werden mit einfacher Mehrheit.
Elke Kressin-Lother

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