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28.06.2016

06:59 Uhr

Geldpolitik nach dem Brexit

Gefährliche Sackgasse

VonFrank Wiebe

PremiumDer geplante EU-Ausstieg der Briten erschüttert auch Europas Banken. Die Notenbanken sind zu recht in Sorge: Der Brexit nimmt der Geldpolitik vorerst jede Option zum Handeln. Eine Analyse.

Auch die Zentralbanken müssen auf den Brexit reagieren. dpa

Europäische Zentralbank in Frankfurt

Auch die Zentralbanken müssen auf den Brexit reagieren.

Mit dem Brexit, dem Ausstieg der Briten aus der EU, verschieben sich die Koordinaten für die Geldpolitik – und für die Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks. Klar ist dabei vor allem eines: Die Notenbanken werden jetzt noch länger in ihrer Nullzinspolitik verharren. Das gehört zu den langfristig gravierendsten und gefährlichsten Folgen des britischen Alleingangs.

Für US-Unternehmen dürfte der Brexit zunächst tendenziell die Last eines höheren Dollarkurses mit sich bringen. Zugleich ist aber abzusehen, dass sie von der Zinsseite her entlastet werden. Denn der Zustrom von Investorengeld aus dem unsicheren Europa drückt die Zinsen. Hinzu kommt, dass die US-Notenbank (Fed)...

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