Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.07.2015

10:03 Uhr

Hans-Werner Sinn und Clemens Fuest

Die Risiken der Notkredite

VonHans-Werner Sinn, Clemens Fuest

PremiumClemens Fuest und Hans-Werner Sinn kritisieren die EZB für ihre Ela-Hilfen. Ohne diese wäre Griechenland schon viel früher pleitegegangen – und die Verhandlungen schon vor Monaten zum Ende gekommen. Ein Gastkommentar.

Die Autoren des Gastbeitrags leiten das Ifo-Institut beziehungsweise das ZEW. Quelle: Hermann Bredehorst, Axel Griesch/Finanzen-Verlag GmbH

Hans-Werner Sinn und Clemens Fuest

Die Autoren des Gastbeitrags leiten das Ifo-Institut beziehungsweise das ZEW.

Quelle: Hermann Bredehorst, Axel Griesch/Finanzen-Verlag GmbH

MannheimMartin Hellwig hat dem Präsidenten der Bundesbank, Jens Weidmann, in dieser Zeitung vorgeworfen, die Öffentlichkeit mit seinen Aussagen zu den Notkrediten der griechischen Notenbank in die Irre geführt zu haben. Weidmann hatte kritisiert, dass die Banken Ela-Kredite auch zu einer Staatsfinanzierung verwendet haben. Hellwig bestreitet das mit dem Hinweis, dass die Kredite lediglich den Abfluss von Kundeneinlagen kompensiert hätten. Diese Aussage ist falsch.

Ela-Kredite sind Notkredite aus frisch geschaffenem Geld, die die griechische Notenbank auf eigene Rechnung an die Geschäftsbanken ihres Hoheitsgebietes vergeben darf, wenn nicht zwei Drittel des EZB-Rates widersprechen. Sie dienen dazu, Liquiditätsengpässe solventer Geschäftsbanken zu...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×