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15.09.2016

11:40 Uhr

Harvard-Professor Dani Rodrik

„Wir werden weniger Globalisierung haben“

VonAstrid Dörner

PremiumHarvard-Professor Dani Rodrik sieht wenig Nutzen in Handelsabkommen wie TTIP – und pocht auf mehr Souveränität für die Staaten. Im Interview spricht er über Europas wirtschaftliches Trilemma und eine Vision für Merkel.

„Ich höre mehr Leute, die die gleichen Sachen sagen, die ich bereits vor Jahren geschrieben habe.“ Imago [M]

Dani Rodrik

„Ich höre mehr Leute, die die gleichen Sachen sagen, die ich bereits vor Jahren geschrieben habe.“

Wenn es um Freihandel ging, war Dani Rodrik lange Zeit eine einsame kritische Stimme. Während Ökonomen und Politiker in den 90er-Jahren die Vorteile der Globalisierung anpriesen, sprach er warnende Worte aus. Heute dagegen reibt er sich manchmal die Augen, wenn er die „Financial Times“ aufschlägt und liest, wer sich nun alles auf seine Seite schlägt.

Professor Rodrik, der Widerstand gegen den Freihandel wächst weltweit. Abkommen wie TTIP und TTP scheinen kaum noch durchsetzbar. Erleben wir derzeit den Anfang vom Ende der Globalisierung?
Ich denke, wir werden künftig weniger Globalisierung haben. Entscheidend aber ist die Frage, welche Art von Globalisierung wir wollen und...

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