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23.06.2015

20:00 Uhr

Investitionsboom

Milliardenprojekt Europa

VonThomas Ludwig, Michael Brächer

PremiumChina hat viel Geld und sucht nach guten Anlagechancen. So geriet der Infrastrukturfonds der EU ins Blickfeld. Bald sollen Milliarden fließen – Brüssel und die Wirtschaft jubeln. Doch Peking fordert auch Gegenleistungen.

Die Geldgeber aus Peking zieht es nach Europa. dpa

Ein chinesisches Schiff legt in Hamburg an

Die Geldgeber aus Peking zieht es nach Europa.

BrüsselEs ist kaum drei Wochen her, da ließen sich Topmanager der vier größten chinesischen Banken in Brüssel die Vorzüge des milliardenschweren Juncker-Fonds zur Förderung von Europas Wachstum schildern. Vertreter von mehr als 20 Regionen warben bei den Bankern der Industrial and Commercial Bank of China, der China Construction Bank, der Agricultural Bank of China und der Bank of China für Projekte – angefangen vom polnischen Lodz über Berlin bis hin zur spanischen Extremadura.

Das Werben hat sich offenbar gelohnt. China will einen Milliardenbeitrag zum neuen Infrastrukturfonds der Europäischen Union leisten, den Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker initiiert hat. Das bestätigen Diplomaten...

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