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01.07.2015

20:00 Uhr

Japan in der Schuldenkrise

Erst wachsen, dann sparen

VonMartin Kölling

PremiumKein Land ist so hoch verschuldet wie Japan. Regierungschef Abe will das Land mit staatlichen Investitionen aus der Krise führen. Doch bisher fällt die Bilanz seiner Abenomics durchwachsen aus. Und der Einsatz ist hoch.

Expansive Geldpolitik und staatliche Anreize sollen die japanischen Exporte ankurbeln. ap

Container-Schiff im Hafen von Tokio

Expansive Geldpolitik und staatliche Anreize sollen die japanischen Exporte ankurbeln.

TokioDie japanischen Großkonzerne spielen derzeit der Politik von Ministerpräsident Shinzo Abe in die Hände. Am Mittwoch zeigte das vierteljährliche Konjunkturbarometer der Bank von Japan, dass Japans Großindustrie nach zwei Jahren aggressiver Geld- und Fiskalpolitik endlich ihren Beitrag zu Abes Sanierungsplan leisten will.

Nicht nur verbesserte sich der Stimmungsindex der Großindustrie unerwartet deutlich von zwölf auf 15 Punkte. Vor allem planen die Hersteller dem sogenannten Tankan-Bericht zufolge, im seit April laufenden Bilanzjahr ihre Investitionen um satte zwölf Prozent zu erhöhen.

Für Abe kommt die Nachricht zu einem kritischen Zeitpunkt. Denn erst am Dienstag hat seine Regierung ein Programm für Wachstum...

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