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09.08.2015

20:00 Uhr

Malaysia

Erinnerungen an die Asienkrise

VonFrederic Spohr

PremiumRinggit im Sinkflug: Die Währung des Tigerstaates ist von der aktuellen Kapitalflucht aus Südostasien am stärksten betroffen.

Er steht im Zentrum von Korruptionsvorwürfen und kämpft um das politische Überleben. ap

Malaysias Premierminister Najib Razak hat derzeit kaum Zeit, um sich mit der ökonomischen Krise zu beschäftigen

Er steht im Zentrum von Korruptionsvorwürfen und kämpft um das politische Überleben.

Die Devisenkurse, die derzeit in den Wechselstuben von Kuala Lumpur angezeigt werden, wecken Erinnerungen an düstere Zeiten. Im Vergleich zum Dollar ist die malaysische Landeswährung Ringgit derzeit so schwach wie zuletzt 1998, dem zweiten Jahr der Asienkrise, die zum Zusammenbruch der Märkte von Thailand bis Indonesien führte. Mit einer Abwertung von mehr als zwölf Prozent seit Jahresbeginn ist der Ringgit von der aktuellen Kapitalflucht aus Südostasien am stärksten betroffen.

Auch Stützungskäufe der Zentralbank konnten den Abwärtstrend bisher nicht aufhalten. Stattdessen schmelzen die Währungsreserven: Allein in den letzten beiden Juliwochen sanken sie um 3,8 Prozent – auf 96,7 Milliarden Dollar und...

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