Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.07.2016

17:16 Uhr

Ökonomen von EU und IWF

Transatlantischer Geschwisterzwist

VonNorbert Häring

PremiumDie EU-Kommission und der IWF bewerten Krisenmaßnahmen gegensätzlich. Während in Brüssel mit Modellen gerechnet wird, arbeiten die Amerikaner mit realen Wirtschaftsdaten. Ein Methodenstreit.

EU-Kommission, IWF und EZB, von „Troika“ in „die Institutionen“ umbenannt, stehen in der Kritik der Krisenländer. dpa

Protest in Frankfurt

EU-Kommission, IWF und EZB, von „Troika“ in „die Institutionen“ umbenannt, stehen in der Kritik der Krisenländer.

FrankfurtGemeinsam haben EU-Kommission und Internationaler Währungsfonds (IWF) den Krisenländern des Euro-Raums Spar- und Reformprogramme vorgeschrieben, die diese als Bedingung für Finanzhilfen beschließen mussten. Aufsehen erregt hat nun der IWF mit einem Aufsatz seiner Ökonomen mit dem provokanten Titel „Neoliberalism: Oversold?“, also etwa „Neoliberalismus. Übertriebene Versprechungen?“. Sie kritisieren darin die Sparpolitik und einen Teil der als Maßnahmen gegen die Krise gedachten Strukturreformen.

Es ist nicht das erste Mal, dass der IWF Fehler einräumt. Der ehemalige Chefvolkswirt Olivier Blanchard hatte schon vor Jahren moniert, dass Kommission und IWF Jahr für Jahr ihren Programmen viel zu hohe Wachstumswirkungen zugeschrieben hatten. Und als...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×