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26.09.2016

13:11 Uhr

Prognose Handelsblatt Research Institut

Stimmung in der Wirtschaft gut – Perspektive trübe

VonBert Rürup

PremiumDeutschland gilt als ökonomischer Kraftprotz. Doch damit könnte es bald vorbei sein. Die Wirtschaft droht, den Anschluss zu verlieren. Es braucht dringend neue Impulse. Eine Analyse.

Der breite Aufschwung der vergangenen Jahre wurde nicht von den letzten beiden Bundesregierungen erarbeitet. dpa

Blick auf den Hamburger Hafen

Der breite Aufschwung der vergangenen Jahre wurde nicht von den letzten beiden Bundesregierungen erarbeitet.

BerlinVor 15 Jahren sprach man von Deutschland als „krankem Mann Europas“. Seit einigen Jahren gilt das Land als „ökonomischer Kraftprotz“ und „wirtschaftliches Bollwerk der Euro-Zone“. Alle Welt blickt neidisch auf das Beschäftigungswunder, die Haushaltsüberschüsse und nicht zuletzt die leistungsfähige Industrie, deren Güter weltweit gefragt sind. Die historisch gewachsene Exportorientierung unserer Wirtschaft ist der Grund dafür, dass keine andere entwickelte Volkswirtschaft so stark von dem 1990 einsetzenden Globalisierungsschub profitierte.

Doch seit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im Winter 2008/09 macht die Globalisierung eine Pause; seit zwei Jahren entwickelt sich der Welthandel sogar schwächer als die lahmende Weltproduktion. Gleichzeitig nimmt in...

Kommentare (1)

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Herr Christian Möckl

30.09.2016, 12:05 Uhr

Ich würde zustimmen und ergänzen wollen:
> Infrastruktur und
> Bildung
sind die Bereiche in die man investieren muss. Die helfen zu verhindern, dass man zu den kranken Männern zu gehört. Der Rest kommt dann von selbst.

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