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10.09.2015

20:00 Uhr

Seine Thesen, seine Irrtümer

Paul Krugman – der falsche Prophet

VonAxel Schrinner, Torsten Riecke, Frank Wiebe

PremiumDer mächtigste Ökonom der Welt wartet oft mit provokanten Thesen auf. Wie der Papst verkündet Paul Krugman seine Rezepte gegen Finanz- und Wirtschaftskrisen mit dem Anspruch der Unfehlbarkeit. Im Handelsblatt-Check offenbaren sich die Irrtümer des amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers.

Der mächtigste Ökonom der Welt und seine Thesen sind umstritten. Dominik Butzmann für Handelsblatt

Paul Krugman

Der mächtigste Ökonom der Welt und seine Thesen sind umstritten.

THESE 1: Konjunkturprogramm – Wirtschaft profitiert kaum

Für Paul Krugman und seine Anhänger scheint die Welt einfach: Wo immer die Wirtschaft lahmt, muss der Staat mehr Geld ausgeben. „Wenn die Staatsausgaben zusammengestrichen werden, schwächt das die Wirtschaft noch mehr“, lautet sein Credo. Für Keynesianer wie Krugman ist die Ursache einer Konjunkturschwäche stets die zu schwache gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Diese Lücke muss der Staat dann antizyklisch füllen. Und weil Steuererhöhungen als nachfrageschwächende Finanzierung ausscheidet, sollen die zusätzlichen Ausgaben auf Pump finanziert werden.

Krugmans Plädoyer für eine expansive Fiskalpolitik lebt von der Idee des Multiplikators: Eine schuldenfinanzierte Erhöhung der Staatsausgaben führe zu einer...

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