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09.01.2017

12:53 Uhr

Studie über Konjunkturprognosen

Neues Jahr, neues Glück

VonNorbert Häring

PremiumErnüchterndes Ergebnis: Laut einer Studie der Universität Hamburg sind Konjunkturprognosen kaum besser als das Raten von Wirtschaftsdaten. Doch es gibt einen Lichtblick, insbesondere für die Bundesregierung.

Gemittelte Prognosen sind auf lange Sicht besser als die einzelnen Vorhersagen. dpa

Präsentation der Gemeinschaftsdiagnose der Forschungsinstitute

Gemittelte Prognosen sind auf lange Sicht besser als die einzelnen Vorhersagen.

BerlinEin neues Kalenderjahr ist angebrochen. Es stellt die Vorhersagen auf den Prüfstand, die die Konjunkturforscher im Herbst abgegeben haben. Liest man eine aktuelle Studie der Universität Hamburg zur Treffsicherheit der Prognosen großer Wirtschaftsforschungsinstitute, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass vor allem Glück darüber bestimmt, wer gut liegt und wie nahe an der Realität die Zukunft insgesamt ist. Es gibt allerdings auch einen Prognostiker, der sich positiv hervorhebt. Das dürfte insbesondere die Bundesregierung freuen.

Im Auftrag des gewerkschaftsnahen Forschungsinstituts IMK haben Ulrich Fritsche und Artur Tarassow von der Universität Hamburg für die Jahre 2005 bis 2014 die...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

09.01.2017, 17:37 Uhr

Sehr geehrter Herr Häring,

dass die Qualität gesamtwirtschaftlicher Prognosen zu wünschen übrig lässt, ist seit langem bekannt. Aber ich kann mir schwer vorstellen, dass dies nur an Irrtümern bei den Prämissen (z.B. Ölpreis, Dollarkurs) liegt. Vielleicht gibt es auch methodische Unzulänglichkeiten. Ob man sie abstellen kann, ist eine offene Frage.

Hilfreich wäre vielleicht, wenn die staatlich alimentierten Institute angehalten würden, ihre letztjährigen Prognosen nochmals zu schildern und auf die Prognoseirrtümer einzugehen.

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