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23.06.2015

18:47 Uhr

Übernahmen

Deutsche Firmen sind in China heiß begehrt

VonUlf Sommer

PremiumChinesische Unternehmen sind im Ausland auf Einkaufstour. Dabei geht es nicht um prestigeträchtige Großkonzerne, sondern um Know-how bei Spitzentechnologien. Der preiswerte Euro ist ein Kaufargument mehr.

Der Internetkonzern kauft jeden Monat ein bis zwei Kleinstfirmen auf. Reuters

Alibaba-Zentrale in Hangzhou

Der Internetkonzern kauft jeden Monat ein bis zwei Kleinstfirmen auf.

DüsseldorfGut ein Jahr ist es her. Da entschloss sich die Regierung in Peking zur Zäsur. Sie erlaubte den Unternehmen ihres Landes am 8. Mai 2014, im Ausland Betriebe bis zu einem Kaufpreis von einer Milliarde Dollar zu erwerben. Und das alles ohne den bislang üblichen bürokratischen Aufwand langwieriger Genehmigungsprozeduren.

Das erklärte Ziel: Firmen im Westen aufkaufen oder zumindest Anteile an ihnen erwerben, um möglichst schnell möglichst viel westliches Know-how in Branchen wie IT, Chemie, Pharma, Handel und Maschinenbau zu erlangen.

Chinas Chefs folgten dem Wunsch. Schon 2014 war rekordverdächtig: Sie gaben mehr als 60 Milliarden Dollar für Übernahmen in Europa...

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