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08.06.2016

06:55 Uhr

Währungswettbewerb in der EU

Geld ohne Hüter

VonNorbert Häring

PremiumFür den Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek waren Notenbanken Störenfriede. Sein Gegenentwurf: freier Wettbewerb um das beste Geld. Dem könnte die EU durch aktuelle Reformen bald ein Stück näherkommen.

Der bedeutende Ökonom plädierte für den freien Wettbewerb um das beste Geld. (Quelle: Hayek-Gesellschaft)

Friedrich August von Hayek

Der bedeutende Ökonom plädierte für den freien Wettbewerb um das beste Geld.

(Quelle: Hayek-Gesellschaft)

FrankfurtFür Libertäre und Anhänger der sogenannten österreichischen Schule der Nationalökonomie sind Notenbanken Teufelszeug. Der Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek und seine Anhänger sahen und sehen in Aktivitäten staatlicher Notenbanken untaugliche Versuche, den Geldwert zu manipulieren, die den Markt stören und Eigentumsrechte der Bürger gefährden.

Hayeks Gegenentwurf war der freie Wettbewerb um das beste Geld. Statt des gesetzlichen Zahlungsmittels eines staatlichen Anbieters konkurrieren private Emittenten mit ihren Gutscheinen bei den Nutzern um den Status eines akzeptierten Zahlungsmittels oder gar des dominierenden Zahlungsmittels. Je nach Bonität der Emittenten würden sich dabei Wechselkurse zwischen den verschiedenen Zahlungsmitteln herausbilden – in Form von...

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