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25.10.2016

13:42 Uhr

Michael Boskin über die Geldpolitik

Die Ökonomie der Schulden

VonMichael Boskin

PremiumDie Weltwirtschaft ist schwach – aber weder Geld- noch Fiskalpolitik sollten noch expansiver sein, meint der Stanford-Ökonom. Geldpolitiker müssen begreifen, dass sie ihr Arsenal wieder füllen müssen. Ein Gastbeitrag.

Michael Boskin ist Professor für Ökonomie an der Stanford University. Bloomberg

Der Autor

Michael Boskin ist Professor für Ökonomie an der Stanford University.

Die Weltwirtschaft ist und bleibt auch im kommenden Jahr fragil. Zu den offensichtlichen Risiken gehören die schwachen europäischen Banken, Chinas verzerrter Immobilienmarkt, politische Unsicherheit im Westen, private und öffentliche Schulden in Rekordhöhe und der Unwille der hochverschuldeten Länder Griechenland und Portugal, sich an die IWF-Programme zu halten. Nicht so offensichtlich und daher weniger beachtet sind zusätzliche globale Wirtschaftsrisiken wie eine große Umwälzung des Ölmarkts, die zu steigenden Preisen führen könnte. Ökonomen nennen solche Ereignisse „Schocks“, da sie unerwartet kommen und weitreichende Folgen haben können.

Beispiellose geldpolitische Stimuli und rekordverdächtige Schuldenlasten führen dazu, dass die Regierungen schlecht darauf vorbereitet sind, den...

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