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30.05.2016

14:10 Uhr

Monsanto und Bayer

Wie die EZB zu Übernahmen verleitet

VonUlf Sommer

PremiumDas Gebot von Bayer für Monsanto ist ein Lehrstück falscher Geldpolitik. Von ihrem eigentlichen Ziel entfernt sich die Notenbank immer mehr. Zum Glück erkennen das viele Anleger. Eine Analyse.

Falsche Signalwirkung. Reuters

EZB-Chef Mario Draghi

Falsche Signalwirkung.

DüsseldorfBörse ist oft brutal einfach. Der dramatische Kursverlust der Bayer-Aktie belegt, was Anleger von dem angedachten Kauf des amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto halten: gar nichts. Fast zehn Milliarden Euro hat Deutschlands Pharmariese nach seinem Übernahmeangebot für den umstrittenen Hersteller von genveränderten Pflanzen verloren.

Mit ihrem harschen Urteil reagieren Anleger nicht panisch, sondern wohlüberlegt. Die Vergangenheit lehrt: Die Mehrheit aller Übernahmen geht schief, erst recht, wenn sich deutsche Unternehmen an US-Wettbewerbern versuchen. Die meisten Firmen erzielten vor einem Megadeal höhere Gewinnsteigerungen, wirtschafteten profitabler und bescherten ihren Aktionären stärkere Kursgewinne als nach vollzogener Übernahme. Oftmals sind auch die kulturellen Unterschiede zu...

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