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07.02.2018

17:35 Uhr

Nach dem Kurssturz

Diese Lehren können Anleger aus dem Börsenbeben ziehen

VonAndrea Cünnen, Peter Köhler, Ingo Narat, Anke Rezmer

PremiumNach dem Kurseinbruch der Aktienmärkte zum Wochenbeginn fühlen sich viele Anleger verunsichert. Und: Kapitalmarkprofis glauben, dass das Beben weitergehen könnte. Was jetzt zu tun ist – die Antworten im Überblick.

Nach dem Börsenschock könnte vor dem nächsten Börsenschock sein. Das fürchten nicht nur Privatanleger. Zwar beruhigten sich am Mittwoch die Aktienmärkte weiter. Allerdings schließen Kapitalmarktprofis erneute Erschütterungen nicht aus, bevor sich die Aktienmärkte auf ein neues Gleichgewicht einpendeln. Für Investoren könnte dies ein guter Zeitpunkt sein zu überprüfen, ob ihre derzeitige Anlagestrategie noch passt. Ausschließlich auf Sicherheit bei Investments zu setzen hätte allerdings einen hohen Preis.

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Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

08.02.2018, 13:37 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren Redakteure,

um Börsenratschläge zu geben, bedarf es einer "Vision" . Gemeint ist damit eine Meinung, wie es an der Börse weiter gehen könnte. Ihre Vorstellung ist wohl, es geht weiter bergauf. Aber mit größeren Schwankungen als bislang. Lassen wir Ihr Vorstellungsbild einfach so stehen.

Aber dann frage ich mich, ob "Substanzwerte", "Dividendenkönige" oder "Mischfonds" die richtige Antwort sind. Dafür gibt es keinen Beleg. Wenn an der Börse eine Phase der Angst und Panik kommt, gibt es keine "Anlegerlieblinge", die von einem Verkauf verschont werden würden.

Beim Thema "Staatsanleihen" und "Mischfonds mit Beimischung von Anleihen" muß ich Ihnen heftig widersprechen. Wenn wegen höherer Inflationsraten die Zinsen tatsächlich steigen, kommen die Kurse aller Anleihen unter die Räder. Anleihen bieten somit keinen Schutz, sondern nur Risiko.

Zum Thema "Bares": cash ist die einzige Anlageklasse, die auch bei einem völligen Zusammenbruch der Märkte nicht an Wert verliert. Bei "Barem" gibt es bekannlich auch keine "Blase", die bei widrigen Umständen platzen könnte. Gerade in unruhigen Zeiten empfiehlt es sich deshalb, eine hohe cash-Quote zu fahren. Aber natürlich darf man auch anderer Meinung sein. Niemand kann Ihnen verbieten, Ihr Depot mit Hebelprodukten zu füllen und auch mit geliehenem Geld auf steigende Kurse zu wetten.

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