Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.12.2016

11:01 Uhr

Neuer Börsenverbund in China

Missglückter Start

VonStephan Scheuer

PremiumDurch die Verbindung der Börsen von Shenzhen und Hongkong soll es für ausländische Anleger leichter werden, in chinesische Aktien zu investieren. Doch strengere Kapitalkontrollen trüben die Freude über neue Chancen.

Hongkongs Regierungschef Leung Chun-ying (r.) und Börsen-Verwaltungsratschef C.K. Chow (M.) beim Festakt zur neuen Verbindung zwischen den Börsen von Hongkong und Shenzen. dpa

Zeremonie mit Gong

Hongkongs Regierungschef Leung Chun-ying (r.) und Börsen-Verwaltungsratschef C.K. Chow (M.) beim Festakt zur neuen Verbindung zwischen den Börsen von Hongkong und Shenzen.

PekingDer laute Gongschlag soll ein neues Zeitalter einläuten. Stolz halten Hongkongs Regierungschef Leung Chun-ying und der Börsenchef von Shenzhen, Chow Chung-kong, am Montag die roten Schläger in die Höhe. Ihr gemeinsamer Aufschlag signalisiert den Beginn der Verbindung zwischen den Aktienmärkten in Shenzhen und Hongkong. Erstmals sollen Ausländer Zugang zu Chinas zweitgrößter Börse in Shenzhen bekommen. Was als Symbol für die Öffnung des Finanzmarkts geplant war, wird jedoch von neuen Regelungen überschattet.

Während der vergangenen Tage waren mehrere Spitzenmanager internationaler Banken von Chinas Devisenamt (Safe) einbestellt worden. Die Ansage war unmissverständlich: Um einen weiteren Abfluss von Kapital aus China zu...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×