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14.11.2017

17:42 Uhr

Notenbanker-Treffen bei EZB

Reden ist wichtiger als Handeln

VonJan Mallien, Frank Wiebe

PremiumNotenbanker versuchen mit vielen Worten ihre Geldpolitik zu erklären. Dass sie dabei mitunter leidvolle Erfahrungen machen, zeigt eine Konferenz in Frankfurt, an der die wichtigsten Geldhüter der Welt teilnahmen.

US-Notenbankchefin Janet Yellen diskutiert mit ihren Kollegen Mario Draghi (EZB), Mark Carney (Bank of England) und Haruhiko Kuroda (Bank of Japan) (von links). Reuters

Geldhüter im Fokus

US-Notenbankchefin Janet Yellen diskutiert mit ihren Kollegen Mario Draghi (EZB), Mark Carney (Bank of England) und Haruhiko Kuroda (Bank of Japan) (von links).

FrankfurtDer Italiener Mario Draghi sagt: „Wir sprechen Englisch.“ Damit umreißt der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) ein großes Problem für seine Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Zwar werden Stellungnahmen der Notenbank in fast 20 Sprachen übersetzt. Aber in Interviews und im Fernsehen wird eben Englisch geredet. Das kann zu Verwirrungen führen, führt er aus: „Es kann passieren, dass Medien in ihrer eigenen Sprache immer wieder dasselbe schreiben, unabhängig von der Realität.“

In den vergangenen Jahren ist Kommunikation der Notenbanker immer wichtiger geworden. Anleger reagieren auf feine Nuancen der Notenbanker, die Erklärungen zu einer Zinsentscheidung Draghis werden mindestens so genau verfolgt...

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