Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.12.2015

06:00 Uhr

Ökonom Tomáš Sedláček

„Es gehen uns die Drogen aus“

VonIngo Narat

PremiumDer bekannte Ökonom Tomáš Sedláček gilt als unorthodoxer Denker seines Fachs. Er fragt sich, warum die Europäer so hysterisch auf Schwankungen des Wachstums reagieren und gibt überraschende Empfehlungen.

Der Chef-Makroökonom der größten tschechischen Bank ČSOB wurde vor drei Jahren mit seinem Bestseller „Die Ökonomie von Gut und Böse“ schlagartig einem breiten Publikum bekannt. Andreas Reeg für Handelsblatt

Tomáš Sedláček

Der Chef-Makroökonom der größten tschechischen Bank ČSOB wurde vor drei Jahren mit seinem Bestseller „Die Ökonomie von Gut und Böse“ schlagartig einem breiten Publikum bekannt.

Der Mann ist unkonventionell, liebt lockeres Outfit, fährt zum verabredeten Interview mit seinem Ein-Rad-Bike vor. So stellt man sich einen Wirtschaftsprofessor nicht vor. Tomáš Sedláček ist seit seinem Buch-Bestseller über Wachstum ein Art Rockstar unter den Ökonomen. Beim Gespräch am Rande einer Konferenz von Union Investment in Mainz will er die Europäer wachrütteln. Er fordert: Gebt den Fetisch Wachstumskapitalismus auf.

Professor Sedláček, die großen Zentralbanken haben die Zinsen gedrückt, kaufen Staatsanleihen auf. Wie bewerten Sie das?
Die Europäische Zentralbank hat sich zum Kreditgeber der letzten Instanz erklärt. Ein Zins bei null heißt auch: Glauben an eine Zukunft ohne Risiko.

Geht...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×