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20.09.2016

12:11 Uhr

Politik der Notenbanken

Das Ende der Unabhängigkeit

VonFrank Wiebe

PremiumSowohl die Fed als auch die EZB sind unter die Kontrolle der Staaten geraten. Gefährlich sind vor allem die langfristigen Folgen. Notenbanken dürften nicht zu einer Vierten Gewalt im Staat werden. Ein Plädoyer.

Die Leitzinsen bleiben bei 0,25 bis 0,5 Prozent. dpa

US-Notenbank in Washington

Die Leitzinsen bleiben bei 0,25 bis 0,5 Prozent.

BerlinMitte der Woche wird die US-Notenbank (Fed) ihre nächste Entscheidung treffen. Aller Voraussicht nach wird es eine Nicht-Entscheidung: Die Leitzinsen bleiben bei 0,25 bis 0,5 Prozent. Voraussichtlich wird Fed-Chefin Yellen sagen, dass sich die Situation der US-Wirtschaft gebessert hat, aber auch nicht allzu klar andeuten, dass im Dezember endlich die nächste Zinserhöhung fällig ist. Sie wird sich aber so äußern, dass der Dezember-Termin eine realistische Option dafür bleibt.

Experten erwarten zusätzlich, dass die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses ihre Voraussagen leicht senken. Also für die kommenden Jahren von einem langsameren Wachstum als bisher ausgehen, verbunden mit verhaltenen Prognosen zur Inflation...

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