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15.07.2015

17:30 Uhr

Bafin und Verbraucherschutz

Wachsweicher Wachhund?

VonOzan Demircan

PremiumDie Grünen wollen wissen, wie die Bafin künftig Verbraucher beschützen wird. Und haben die Bundesregierung gefragt. Doch es gab nur luftleere Antworten. Experten sind skeptisch, ob das Vorhaben überhaupt klappt.

Das Gebäude der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn: Die Grünen im Bundestag fordern mehr Durchschlagskraft der Behörde beim Verbraucherschutz. dpa

Bafin

Das Gebäude der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn: Die Grünen im Bundestag fordern mehr Durchschlagskraft der Behörde beim Verbraucherschutz.

FrankfurtSich selbst bezeichnete die Windenergiefirma Prokon als „Vorzeigeunternehmen mit einmaliger, fairer Philosophie“. In zahlreichen Medien, sogar in Bussen und Bahnen machte das Unternehmen Werbung. 75 000 Sparer liehen dem damaligen Gründer und Inhaber Carsten Rodbertus die Summe von 1,4 Milliarden Euro – im Schnitt mehr als 18 000 Euro pro Anleger. Sie hofften auf bis zu acht Prozent Zinsen pro Jahr.

Was damals niemand ahnen konnte oder wollte: Dieses Versprechen war ein Luftschloss. Vor anderthalb Jahren ging Prokon pleite, Anleger müssen auf die Hälfte ihres Geldes verzichten. Damit so etwas nicht wieder vorkommt, schafften Politiker der Großen Koalition kurze Zeit später...

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